Neue Berechnung des Kindesunterhalt- viel Wind um nichts?

Der Kindesunterhalt berechnet sich nach der neuersten Rechtsprechung des BGH nun anders!

Für den Bedarf des Kindes (Betrag der monatlich für das Leben vorhanden sein soll) ist nicht mehr das Einkommen des zahlungspflichtigen Elternteils maßgeblich, sondern das gesamte Einkommen beider Eltern! Zugleich wird die Düsseldorfer Tabelle bis zur 20.Stufe weitergeschrieben. Damit kann der Unterhalt tabellenmäßig bis zu einem Einkommen von 11.000 Euro erfasst werden!

Jedoch betrifft dies nur den Bedarf. Die Zahlungspflicht des nicht betreunden Elternteil richtet sich weiterhin nach seinem eigenen Einkommen alleine!

Also alles wie immer? 

Nicht umbedingt. Ein Teil des Bedarfes des Kindes ist nicht gedecht (Differenz aus Zahlbetrag des Unterhaltspflichtigen und Bedarf nach Einkommen beider Eltern). Noch nicht geklärt ist jedoch, welche Auswirkungen der ungedeckte Teil des Unterhaltes hat. Einiges spricht dafür, dass der ungedeckte Teil des Bedarfes von dem betreuenden Elternteil getragen werden muss und so dessen Einkommen sich reduziert. Sollte der betreuende Elternteil Trennungsunterhalt/ nachehelichen Unterhalt erhalten, erhöht sich dieser. Das Einkommen ist ja wegen des ungedeckten Bedarfes des Kindes geringer!

Genre beraten wir Sie hierzu! 

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